Galerie Pflanzenwelten

Verschiedene Bergblumen, Bündnerland Frühling/Sommer 2015

Verschiedene Pflanzenarten....

Das Berufkraut, Erigeron annuus ist eine zarte und trotz ihrer Grösse unscheinbare Pflanze. Schön, find ich es wenn sich die Blütenpetalen nach den ersten Frösten verfärben von Rosa über Lila bis ins Hellblaue. Durch das Objektiv sehen die Blüten für mich aus wie Engelsflügel. 

Ringelblumen, Calendula arvensis gehören zu meinen Lieblingsblüten. Ihre kraftvollen Farben spenden uns Energie und Lebensfreude, zudem heilen sie unsere Verletzungen. Sie sind Balsam für die Seele.

Das äusserst bittere Tausendgüldenkraut, Centaurium erythraea ist eine starke Heilpflanze bei Verdauungs- und Leberschwäche. So süss wie diese zauberhafte Blüte aussieht, so bitter ist sie. So zart wie die ganze Pflanze erscheint, so stark wirkt sie.

Der lateinische Name Centaurium stammt ursprünglich aus der griechischen Mythologie und wurde von dem Zentauren Chiron abgeleitet. Dieser soll verschiedenen Helden wie z.B. Achilleus die Heilkunst gelehrt haben. Später geriet dieser Ursprung jedoch in Vergessenheit und man dachte, dass der Wortteil "Cent" von hundert (Centum) stamme und aurium von "aureus" also golden. So nannte man dieses Kraut Hundertgüldenkraut ... das Hundert wurde dann noch später zu Tausend - also Tausendgüldenkraut - na ja, genau so wertvoll wie sein Name ist ja schliesslich seine Heilkraft.

Die Flockenblume, Centaurea jacea offenbart durch die Makrolinse eine ganz eigene Zauber- und Märchenwelt. Sie lässt einem träumen von Elfen und anderen Lichtwesen. Von ihren lichtvollen Farben fühlt man sich wie magisch angezogen und möchte darin spazieren gehen.

Die Wegwarte, Cichorium intybus, die etwass sparrig wirkende Pflanze mit ihren hellblau leuchtenden Blüten ist sehr genügsam. Sie bringt uns  ganz in die Gegenwart, ins Hier und Jetzt. Ihre Signatur mit den vielfach vergabelten Stängeln, zeigt auf, dass wir unseren eigenen Weg gehen und uns selbst treu bleiben sollen.  

Akelei, Aquilegia vulgaris, diese zarten, schattenliebenden Gewächse gehören zu den ersten Pflänzchen im Frühling. Die dunkelblauen, speziellen Blüten wirken beinahe exotisch.

 Wurmfarn, Dryopteris filix-mas und Akelei, Aquilegia vulgaris - ein zauberhafes Gespann

Der Rotklee, Trifolium pratense, häufig und beinahe banal. Doch durch die Makrolinse ist die Blüte für mich eine zauberhafte Symphonie in Rosa und Grün.