Kazuri Keramikschmuck aus Kenya

23. Februar 2014


Wenn ich nicht gerade fotografiere oder in meiner Praxis bin, arbeite ich in der kleinen aber feinen Boutique (www.trecose.ch) meiner Freundin in Rapperswil. Wer mich kennt, kann sich ausmalen, dass es sich hierbei nicht um 0815 Wegwerf-Mode, sondern um hochwertige Textilien in meist natürlichen Stoffen handelt.

Neben den Kleidern verkaufen wir auch Schäle, Schmuck, Schuhe und Handtaschen. Vor kurzer Zeit habe ich mich entschlossen für diesen Laden eine Facebookseite zu eröffnen. Dazu braucht es selbstverständlich auch gute Fotos und Texte, denn schliesslich möchten wir damit ja auch erreichen, dass die Leute neugierig werden und uns besuchen.

Nun, letzte Woche war es an einem Nachmittag sehr ruhig im Laden und ich hatte per Zufall meine Kamera mit dem 50mm Objektiv und dem Trioplan dabei, da ich auf dem Nachhauseweg vor hatte Märzenbecher zu fotografieren (dazu kam es dann schlussendlich leider nicht). 

Ich war gerade am Dekorieren einer Theke und auf der Suche nach einer farblich passenden Keramikkette. Beim Auslegen der Kette auf der Theke dachte ich, dass das sicher schön wäre zum fotografieren und holte meine Kamera. Ich hatte weder Zusatzlicht noch Aufhellfolie zur Hand, nicht einmal mein Stativ war dabei, draussen war es trübe und drinnen auch nicht gerade allzuhell. Mit dem Trioplan war es schlicht zu dunkel ohne Stativ und deswegen wechselte ich nach ein paar verwackelten Fehlversuchen auf das lichtstärkere 50 mm 1.8 von Sony. 

Die Lichtreflexe herstammend von den Deckenleuchten, die sich in den irisierenden Keramikkugeln spiegeln, haben mich von Anfang an in ihren Bann gezogen.

Die bunten Farben und verschiedenen Grössen der Kugeln laden ein zum spielerischen Ausprobieren. Durch die Linse üben sie für mich eine unglaubliche Faszination aus. Es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich meine Kamera in den Laden mitnehme.